Marktüberlick Alternativen PostIdent

Neue Anbieter ersetzen Postident durch Videokonferenz

Durch gelockerte rechtliche Rahmenbedingungen verändert sich der Markt der Identitätsprüfung. Das traditionelle Postident wird durch spannende neue Live Ident Verfahren ersetzt. Hier soll der neue Markt aus Bankensicht unter der Fragestellung betrachtet werden, welche GwG konformen Alternativen sich zur Neukundenidentifikation bieten.

Es wird gezeigt, daß die Post derzeit kein attraktives Produkt anbietet und auch der neue Personalausweis nur eine theoretische Möglichkeit ist. Interessant sind vielmehr die neuen Verfahren, die über Videokonferenz den Nutzer ohne Medienbruch, rund-um-die-Uhr identifizieren. Banken sollten schnellstmöglich diese kundenfreundlichen Produkte nutzen, um ihre Neukundengewinnung zu erhöhen.

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Zulässigkeit der Speicherung von Personalausweiskopien

Datenschutz-Gutachten zur neuen Postident Konkurrenz

Neue Verfahren ersetzen das Postident durch Videokonferenz. Aber sind diese Dienste wirklich datenschutzrechtlich einwandfrei? Die deutschen Datenschutzbehörden haben sich gegenüber dem Bundesministerium des Innern zu derartigen Verfahren noch nicht klar positioniert.

Im November 2013 hatte das Verwaltungsgericht Hannover entschieden, dass das Einscannen und Speichern von Personalausweisen nicht erlaubt ist. Ein Automobillogistikunternehmen hatte die Personalausweise der Abholer der Speditionen eingescannt und gespeichert. Sinn und Zweck des Ganzen war die Überwachung des Speditionsvorgangs. Das Gericht hatte auch klargestellt, dass ein optisches Auslesen des Personalausweises grundsätzlich unzulässig sei. Dabei hatte sich das Gericht hauptsächlich auf die Verbotsnormen des Personalausweisgesetzes (PAuswG) berufen.

Der sächsiche Datenschutzbeauftragte a.D. Dr. Thomas Giesen begründet in seinem Gutachten, warum das liveIDENT Verfahren datenschutzrechtlich zulässig ist, und das nicht nur für Banken.

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